Die Menschenrechtsabkommen der Vereinten Nationen

Monatsarchive: Juli 2013

Die Geschich­te des Inter­na­tio­na­len Gerichts­hofs

Der Inter­na­tio­na­le Gerichts­hof hat 1945 die Nach­fol­ge des Stän­di­gen Inter­na­tio­na­len Gerichts­hofs (Per­ma­nent Court of Inter­na­tio­nal Jus­ti­ce) ange­tre­ten, der als inter­na­tio­na­les Gericht von Sep­tem­ber 1922 bis April 1946 sei­nen Sitz in Den Haag hat­te. Er beruh­te auf der Sat­zung des Völ­ker­bun­des,… Weiterlesen

Inter­na­tio­na­ler Men­schen­rechts­ko­dex

Da die All­ge­mei­ne Erklä­rung der Men­schen­rech­te (die UN-Men­schen­rechts­char­ta) kein völ­ke­recht­li­cher Ver­trag ist, haben die Ver­ein­ten Natio­nen im Jah­re 1966 zwei Men­schen­rechts­pak­te ver­ab­schie­det, um die Men­schen­rech­te in einer für alle Unter­zeich­ner­staa­ten rechts­ver­bind­li­chen Form fest­zu­le­gen:

Römi­sches Sta­tut des Inter­na­tio­na­len Straf­ge­richts­hofs

Abge­schlos­sen in Rom am 17. Juli 1998

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Prä­am­bel[↑]

Die Ver­trags­staa­ten die­ses Sta­tuts -

im Bewusst­sein, dass alle Völ­ker durch gemein­sa­me Ban­de ver­bun­den sind und ihre Kul­tu­ren ein gemein­sa­mes Erbe bil­den, und besorgt dar­über, dass die­ses zer­brech­li­che Mosa­ik jeder­zeit… Weiterlesen

Recht auf sau­be­res Was­ser

Der Zugang zu sau­be­rem Was­ser ist ein Men­schen­recht.

Am 28. Juli 2010 hat die Gene­ral­ver­samm­lung der Ver­ein­ten Natio­nen mit der Reso­lu­ti­on 64/292 das Recht auf Was­ser als Men­schen­recht aner­kannt. Die Reso­lu­ti­on ist mit 122 Mit­glie­der­stim­men ange­nom­men wor­den. 41 Staa­ten haben… Weiterlesen

Orga­ne des Inter­na­tio­na­len Straf­ge­richts­ho­fes

Der Inter­na­tio­na­le Straf­ge­richts­hof ist eine unab­hän­gi­ge Insti­tu­ti­on. Er ist nicht Teil der Ver­ein­ten Natio­nen, aber er unter­hält eine koope­ra­ti­ve Bezie­hung mit den Ver­ein­ten Natio­nen. Der Gerichts­hof hat sei­nen Sitz in Den Haag, Nie­der­lan­de.

Der Gerichts­hof besteht aus vier Orga­nen. Dies… Weiterlesen

Ent­ste­hung des Inter­na­tio­na­len Straf­ge­richts­hofs

 

Nürn­ber­ger Pro­zessQuel­le: Bun­des­ar­chiv 183-H27798/CC-BY-SA

Als Vor­gän­ger des Inter­na­tio­na­len Straf­ge­richts­hofs in Den Haag gel­ten die Mili­tär­tri­bu­na­le, mit denen Kriegs­ver­bre­cher des Zwei­ten Welt­krie­ges abge­ur­teilt wor­den sind. Durch das Inter­na­tio­na­le Mili­tär­tri­bu­nal 1946 in Nürn­berg wur­de 22 Haupt­kriegs­ver­bre­chern des Zwei­ten Welt­krie­ges der Pro­zess… Weiterlesen

Inter­na­tio­na­ler Straf­ge­richts­hof

Als ein stän­di­ges inter­na­tio­na­les Straf­ge­richt hat der Inter­na­tio­na­le Straf­ge­richts­hof, IStGH, (Inter­na­tio­nal Cri­mi­nal Court, ICC) sei­nen Sitz in Den Haag. Grund­la­ge des Inter­na­tio­na­len Straf­ge­richts­hofs ist das Rom-Sta­tut, das von einer Diplo­ma­ti­schen Bevoll­mäch­tig­ten­kon­fe­renz der Ver­ein­ten Natio­nen für die Errich­tung eines Inter­na­tio­na­len Straf­ge­richts­ho­fes… Weiterlesen

Der Inter­na­tio­na­le Straf­ge­richts­hof und die nega­ti­ve Hal­tung der USA

Die Errich­tung eines Inter­na­tio­na­len Straf­ge­richts­hofs ist ein Mei­len­stein bei der Bekämp­fung von Kriegs­ver­bre­chen, Völ­ker­mord, Ver­bre­chen gegen die Mensch­lich­keit und Ver­bre­chen der Aggres­si­on — auch wenn noch lan­ge nicht alle Staa­ten das dem Gerichts­hof zugrun­de lie­gen­de Rom-Sta­tut rati­fi­ziert haben. Zwar ist… Weiterlesen

Die Geschich­te des Rom-Sta­tuts

Das Rom-Sta­tut oder auch Römi­sche Sta­tut des Inter­na­tio­na­len Straf­ge­richts­hofs (Rome Sta­tu­te of the Inter­na­tio­nal Cri­mi­nal Court) vom 17. Juli 1998 ist ein völ­ker­recht­li­cher Ver­trag, mit dem die Grund­la­ge des Inter­na­tio­na­len Straf­ge­richts­ho­fes geschaf­fen wor­den ist. Es ist das Ergeb­nis eines lan­gen… Weiterlesen